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Was uns COVID 19 über den Wert des eigenen Wohnraums zeigt

Veröffentlicht am 23.06.2020

Photo by Squarely on Unsplash

Der Covid-bedingte Lockdown hat vielen von uns vor Augen geführt, was wir an unserer eigenen Wohnsituation haben. Besonders herausfordernd war es dabei oft, einen ruhigen Ort für ein Homeoffice zu finden, und Nähe zur Natur zu schaffen, wenn man kaum hinausdarf.

Welch großen Einfluss diese neue Situation auf uns hatte, und oft noch hat, haben Forscher der Donau-Universität Krems nachgewiesen: depressive Symptome oder Angstsymptome haben sich in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen vervielfacht. Menschen, die in Wohnungen ohne Freiflächen leben, trafen diese Effekte auf die psychische Gesundheit härter als jene, die in einer Wohnung mit Balkon oder einem Haus mit Garten leben.[1] Die erlebten Einschränkungen sind ungleich leichter zu ertragen, wenn privater Freiraum zur Verfügung steht.

Die virusbedingte Situation hat schlagartig dazu geführt, dass wir den Wert des eigenen Wohnraums hinterfragen. Jene von uns, die dabei zu einem positiven Ergebnis gekommen sind, schätzen den Wert des eigenen Wohnraums nun umso mehr. Viele andere sind nun auf der Suche nach dessen Aufwertung.

Was Corona aufzeigt, ist der Wunsch nach mehr Raum und mehr Freiraum. So ist es nicht verwunderlich, dass Immobilienportale in der Zeit von Covid 19 einen immensen Anstieg bei Immobiliensuchenden nach den Schlagworten wie Terrasse, Balkon oder Garten registrierten.

Als Immobilienentwickler und Bauträger bestärkt das unsere Strategie, unseren KundInnen ausreichend Freiräume in Form von Balkonen, Terrassen und Eigengärten zu schaffen. Bei unserem Projekt „HYGGE“ in Wels gehen wir sogar einen Schritt weiter und schaffen besondere, begrünte Verweil- und Kommunikationszonen im Innenhof sowie der großzügigen Außenfläche. Diesen Weg werden wir bei zukünftigen Projekten beibehalten, um dadurch einen verstärkten Bezug zwischen Innen und Außen zu schaffen, und so den Lebensraum innerhalb der Wohnsituation aufzuwerten.

In einem kommenden Blog widmen wir uns der Frage, welche Antworten Wohnimmobilien auf das pandemiebedingte veränderte Mobilitätsverhalten bieten können.

 

[1] Die Presse am Sonntag, 10.05.2020, S. 10

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