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Urbanes Bauen trotz Verteuerung – wie soll das gehen?

Veröffentlicht am 10.12.2018

Foto by TRIO

Es gibt immer weniger unbebaute Grundstücke, und so wird neuer Wohnraum immer teurer. Bauträger kämpfen mit einem immer größer werdenden Kostendruck. Das geht inzwischen nicht nur gewerblichen Bauträgern so, sondern auch den gemeinnützigen. Was kann man also tun?

Darum ging es bei der Linzer Veranstaltung „Die Zukunft des Wohnens im urbanen Raum“, bei der Wolfgang Mairhofer und Max Weiß nach neuen Ideen und Inspirationen für TRIO suchten.

Es muss dichter werden

Verdichtung und Aufstockung sind die klar erkennbaren Trends. Hier wurde zum Beispiel mehrfach über die Nachverdichtung mit vorgefertigten Elementen oder Modulbauweisen eingegangen. Eine detailgenaue vorausgehende Planung ist hier natürlich Voraussetzung für eine rasche Abwicklung, bei der die bewohnten Gebäude durch die Bauumsetzung beeinträchtigt sind. Durch eine penible Planung kann die Umsetzungszeit auf gut die Hälfte verkürzt werden – was für die Bewohner sicher eine große Erleichterung ist.

Wie man Verdichtung positiv gestalten kann

Verdichtungen werden von Anwohnern und Bewohnern oft eher negativ wahrgenommen. Abgesehen von Baustellenlärm und -schmutz ärgert sich so mancher darüber, dass derartige Zubauten noch weniger Platz für sie bedeuten. Das muss aber nicht so sein.

Nachverdichtungen können sogar eine wesentlich bessere Wohnqualität mit sich bringen, wenn zum Beispiel Grünzonenadaptierungen und eine Verbesserung der Park- und Erholungsflächen in die Planung mit einbezogen wird. Auch eine bewusste Lenkung öffentlicher Verkehrsströme, Einbauten von Aufzügen oder eine Verwendung von E-Mobilität sind Beispiele positiver Änderungen, die eine Verdichtung mit sich bringen kann, wenn sie sorgfältig geplant wird.

Vor der Projektumsetzung ist eine daher eine aktive Informationspolitik mit Anwohnern und Bewohnern wesentlich, um so eine höhere Akzeptanz zu erreichen.

Sanierungen als wichtiges Element

Ein Steckenpferd von Wohnbaulandesrat LH Stv. Dr. Haimbuchner ist neben der Verdichtung auch ganz klar das Thema Sanierung von Bestandsbauten, wie er in seiner Rede unterstrich. Ein wichtiges Thema ist hier vor allem, wie man das noch attraktiver gestalten kann. Ein Weg dazu sind Förderungen in Richtung Abbruch und Neubau, die derzeit hinsichtlich Umsetzbarkeit geprüft und diskutiert werden.

Unser Fazit: eine Bestärkung der TRIO Strategie

Die Veranstaltung bot für uns keine neuen Erkenntnisse – die Sanierung alter, wertvoller Immobilien ist unsere Spezialität, und die hochqualitative Gestaltung des Lebensraums der Bewohner unsere klare Priorität.

Aber sie bestärkte uns darin, auch weiterhin unser Spezialwissen im Bereich der Sanierung zu vertiefen und auszubauen. Bestandsimmobilien zu sanieren und/oder erweitern und daraus attraktiven und auch leistbaren Wohnraum zu schaffen ist aus unserer Sicht ein Megatrend in der Immobilienbranche, für den wir uns sehr gut aufgestellt sehen.

Wie wir zum Beispiel eine alte Papiermühle, einen alten Schlüsselhof und ein altes Hotel zu neuem Leben erweckt haben, können Sie hier lesen.

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