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Innovative Ideen zur Verkehrssicherheit

Veröffentlicht am 10.02.2020

Fotos by Andrew Gook on unsplash

Wissen Sie, wieviele Fußgänger und Radfahrer letztes Jahr in Oslo getötet wurden? 0. In Österreich, hingegen, waren es 68 Menschen, in Wien 7. Auch in der Schweiz, Schweden und den Niederlanden wird, wie "Die Presse" vor kurzem berichtete, fleißig an innovativen Verkehrssicherheitsideen gearbeitet:

  • Oslo wird zunehmend autofrei und so gestaltet, dass Parkplätze immer mehr und großzügigeren Rad- und Gehwegen, Parks und Bauminseln weichen. Auch in Fahrrad-Sharing und den öffentlichen Verkehr wird stark investiert. Das Resultat: immer weniger Verkehrstote und eine höhere Lebensqualität.
  • In Stockholm haben die "Schwächeren" - Fußgänger, Radfahrer und auch der öffentliche Verkehr - Vorrang. Der Kfz-Verkehr wird immer mehr eingeschränkt, zu Stoßzeiten wird eine Staugebühr eingehoben, und bei Tempolimits gilt Nulltoleranz mit hohen Strafen. Dafür werden Fußgängerzonen ausgebaut, Geh- und Radwege oft auch baulich vom Verkehr getrennt. Das Resultat: eine der niedrigsten Unfallraten der Welt.
  • Auch in Zürich und Bern gehören die Straßen zu den sichersten der Welt. Zunehmend gilt Tempo 30, mehr Bäume, mehr Fahrräder, weniger Raum für motorisierten Verkehr und Parkplätze. Dafür wird der öffentliche Verkehr immer besser ausgebaut, aus Parkplätzen werden Begegnungs- und Multifunktionsflächen. Das Resultat: es sterben etwa halb so viele Menschen wie im österreichischen Straßenverkehr. 
  • In der niederländischen Utrecht werden inzwischen schon mehr als die Hälfte der Wege in der Innenstadt mit dem Rad zurückgelegt.

Wir wünschen uns für Österreich ähnliche Konzepte und Stadtplanungsstrategien. In vielen Städten wird über dieses Thema schon seit Jahren diskutiert, aber geschehen ist bisher wenig.

Unseren Beitrag leisten wir durch Immobilienprojekte, die auch innovative Mobilitätskonzepte beinhalten. Unser aktuelles Projekt "Hygge - gutes Leben", beinhaltet ein E-Carsharing, sowie ein gemeinsames E-Lastenrad und eine radfreundliche Gestaltung des Wohnbaus, in dem man mit dem Rad bis vor die Haustür fahren kann. 

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