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Hygge Infoabend: ein Zukunftsprojekt mit Hand und Fuß

Veröffentlicht am 19.03.2019

Foto by TRIO

Wie sieht die Zukunft des Wohnens aus? Wo und wie fühlen sich Menschen am wohlsten? Was sind die aktuellen Trends beim Wohnen? Bei unserer Hygge Projektvorstellung letzte Woche hatten wir einige Wohnexperten geladen, die den fast 100 Interessierten zu diesen Themen Auskunft gaben. Das Fazit: das Hygge Projekt kann sich sehen lassen.

Wohnraum als individuelles Erlebnis, Begegnungen als Bereicherung

Wohnbauexperte Walter Senk aus Wien berichtete über die Wichtigkeit von individuellem Wohnraum, bei dem auch Freiflächen wie Balkone und Terrassen inzwischen ein Muss sind. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass Wohnhäuser maximal 3 Stockwerke hoch sein sollten, um eine optimale Wohnqualität zu ermöglichen – denn das bedeutet weniger Wohnungen und mehr menschlicher Kontakt untereinander. Auch öffentliche Bereiche werden trotz (oder vielleicht auch wegen) zunehmender Digitalisierung immer mehr gesucht. Der Mensch ist gesellig – man möchte sich, so wie früher, auf dem Hausflur begegnen, oder in schön gestalteten Grünflächen.

Flexible Mobilität mit Fokus Rad

Dass das Auto als Statussymbol ausgesorgt hat, darüber waren sich alle Experten einig. Ganz im Gegenteil, der Trend geht in Richtung „Nutzen statt Besitzen“, wie das erfolgreiche E-Carsharing Modell der Wels Strom zeigt (und das auch Teil unseres Projektes Generationen Campus Vorchdorf ist). Aber wer sagt, dass nur ein Auto „geteilt“ werden kann? Auch das Rad wird und soll immer mehr genutzt werden – die Vorgabe von Stadtrat Peter Lehner ist es zum Beispiel, dass es bei neuen Wohnprojekten einfacher sein muss, das Rad zu verwenden, als das Auto. Denn nur dann wird das Rad auch wirklich genutzt werden, wie auch die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt: Städte sollen so geplant werden, dass die Menschen sich viel bewegen und wenig sitzen. Und das beginnt eben nicht erst bei der Stadtplanung, sondern schon beim Wohnbau.

Zukunftsprojekte, die Hand und Fuß haben

Neue Ideen gibt es beim Wohnbau viele; konkrete, machbare Umsetzungen davon allerdings kaum. Wohnbau-Landesrat Manfred Haimbuchner lobte hier Trio, nicht nur mit neuartigen, zukunftsorientierten Ideen zu kommen, sondern sie auch tatsächlich in die Realität umzusetzen.

Und Hygge – gutes Leben ist so ein Projekt.

Individuelle, komfortable Wohnqualität wird hier durch die flexiblen Grundrisse und großzügigen Freiflächen (Balkone, Terrassen und Eigengärten) garantiert, aber auch der sehr große, stimmungsvolle gemeinsame Außenbereich, die begrünten Fassaden und Laubengänge tragen zum positiven Wohnerlebnis bei.

Dazu kommt das Trio Mobilitätskonzept, das einerseits aus einem E-Auto, E-Lastenrad und E-Bike besteht, die von den Bewohnern gemeinsam genutzt werden können. Andererseits aus einem durchdachten Radkonzept, das es Radfahrern erlaubt, mit dem Rad bis vor oder sogar in die Wohnung zu fahren und es dort sicher abzustellen. Extra breite Laubengänge und Lifte ermöglichen das, sowie zahlreiche sichere Parkmöglichkeiten vor dem Wohngebäude, vor oder in der Wohnung. Sogar eine Radreparaturwerkstatt wird geplant. Zusammen mit dem öffentlichen Verkehrsangebot (der Bus fährt direkt vor der Wohnanlage weg) bedeutet das, dass die Bewohner sich auf flexibelste Art und Weise fortbewegen können, je nach Bedarf und Laune. Ein glücklicher Besucher fährt übrigens schon jetzt mit einem Hygge-Lastenrad herum: Thomas Schlechter aus Seekirchen hat es bei der Verlosung gewonnen.

Muss Innovation teuer sein?

All das macht dieses Projekt zu einem österreichweit einzigartigen. Man mag jetzt annehmen, dass das natürlich seinen Preis hat. Stimmt aber nicht – die Wohnungen sind nicht teurer als vergleichbare Angebote in Wels. Dementsprechend ist das Interesse groß – gleich mehrere Wohnungen wurden nach der Veranstaltung reserviert.

Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, finden Sie Grundrisse, Projekt-Visualisierungen und mehr Informationen auch hier.

 

Auf den Fotos von links:

Bild 1: Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Trio-Geschäftsführer Wolfgang Mairhofer und Knut Drugowitsch

Bild 2: Stadtrat Peter Lehner, Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger, Trio-Geschäftsführer Knut Drugowitsch und Wolfgang Mairhofer und Referent Walter Senk sind vom neuen Wohnbauprojekt mit dem einzigartigen Lastenrad begeistert 

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