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Altbausanierung: Vollwärmeschutz ist nicht alles

Veröffentlicht am 02.11.2015

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Alt ist beim neuen Wohnprojekt in Wolfern, das wir vergangene Woche offiziell übergeben haben, höchstens das historische Gebäude aus dem Jahr 1899. Älter sind vielleicht die Bewohner, ganz sicher aber sehr modern ist die Ausstattung und die Sanierung generell. Denn die 13 Wohneinheiten sind auf betreutes Wohnen ausgerichtet und dafür sind wir die Spezialisten.

Bei der Sanierung war es uns wichtig, einerseits den Charme des historischen Gebäudes zu erhalten – einen flächendeckenden Vollwärmeschutz über die Stuckfassade zu kleben kam daher nicht in Frage. Andererseits war uns natürlich die Energieeffizienz wichtig: Weil ein sorgsamer Umgang mit Energieressourcen einfach notwendig ist, aber auch, weil sich die Energieeffizienz auf die Förderungen, und somit auf die Kosten für die Mieter auswirkt.

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, guten Wärmeschutz in ganz bestimmten Bereichen mit anderen effizienten Maßnahmen zu kombinieren, wie einer Gasheizung und Solarkollektoren am Dach mit einer doppelt so großen Kollektorfläche wie vorgeschrieben. Das Ergebnis gibt uns recht: Der Gesamtenergieeffizienzfaktor ist sehr hoch und berechtigte uns zur höchstmöglichen Förderung.  Die wunderschöne historische Fassade bleibt – zur Freude der zukünftigen Mieter, aber auch des gesamten Ortes - erhalten. 

Dipl. Ing. Knut Drugowitsch

 

 

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