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Schwarzbauten in St. Wolfgang: Widerstand gegen Regulierungswut?

Veröffentlicht am 15.12.2016

Regulierungen Bürokratie

In St. Wolfgang gehen die Wogen hoch: Mehr als 900 Häuser wurden „schwarz“ gebaut. Auch die Medien fallen in das Muster des Behördengehorsams und reden von Skandal. Wir finden: Vorfälle wie dieser zeigen auf, dass Deregulierung dringend nötig ist.

 Fakt ist: die Behörde ist ihren Verpflichtungen, Bauverfahren ordentlich abzuwickeln und Bescheide zu erlassen nicht nachgekommen. Vielleicht war dies ein erster versuchter Widerstand gegen die Regulierungswut der Gesetzgeber.

 Fakt ist auch: die St. Wolfganger haben gebaut und bewohnen und nutzen ihre Häuser wie geplant. Aufgrund der nicht eingehobenen Gebühren bleibt ihnen mehr Geld im Tascherl – und das belebt die Wirtschaft.

 Fakt ist weiters: Die Neubauten der vergangenen Jahre in St. Wolfgang unterscheiden sich nicht wesendlich von den anderorts sorgfältig geprüften und amtlich genehmigten Projekten.

 Interessant wäre es, zu untersuchen, zu welchen Mängeln dieses “Wegschauen” der Behörde geführt hat und anschließend alle überflüssigen Vorschriften zu entsorgen. Dann würden viele Bauherren, Planer und auch Behörden aufatmen.

 Wir von TRIO denken bei all unseren Projekten vor allem an unsere Kunden, also die Eigentümer und Bewohner der von uns entwickelten Immobilien. Da wundern wir uns oft über die Flut an alten und neuen Regulierungen, die zwar vordergründig zum Schutz der Bewohner eingeführt wurden, aus unserer Sicht aber oft keinen positiven Beitrag zur Wohnqualität leisten. Im Gegenteil: Denn jede Vorschrift macht den Wohnbau teurer und umständlicher, wie wir schon in einem anderen Beitrag kommentiert haben.

 Daher können wir uns der Entrüstung über St. Wolfang nicht anschließen und hoffen vielmehr, dass „Skandale“ wie dieser zum Nachdenken in Richtung Deregulierung anregen.

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