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E-Carsharing bei Wohnanlagen - ein Pilotprojekt

Veröffentlicht am 06.11.2017

TRIO und Wels Strom Geschäftsführer (c) TRIO Development

Ende Oktober luden wir, gemeinsam mit Wels Strom, zu einer Pressekonferenz zum Thema „E-Carsharing bei Wohnanlagen“. Es ging um unser Pilotprojekt in Vorchdorf/OÖ, bei dem wir den Hausbewohnern der neu errichteten Wohnanlage („Generationen-Campus Vorchdorf“) erstmals ein E-Auto zur Verfügung stellen, das in deren Besitz übergeht und gemeinsam genutzt wird.

Ziel des Projektes ist es einerseits, Kosten auf diese Art zu senken – man spart sich einen zweiten Parkplatz, der den Wohnungspreis deutlich erhöht, und kann sich so z.B. auch ein Zweitauto sparen, und andererseits, das Thema Nachhaltigkeit mit innovativen Ansätzen weiter voranzutreiben. Wir möchten mit diesem Projekt u.a. ein Zeichen setzen, wie dem Thema der zunehmenden Motorisierung und Parkplatznot, vor allem in Städten, entgegengewirkt werden kann.

Bei der Pressekonferenz kamen interessante Fragen auf:

Ist ein E-Auto für Senioren, eine der Zielgruppen des Projektes Generationen-Campus Vorchdorf, nicht problematisch? Hier können wir aus eigener Erfahrung feststellen, dass dies nicht der Fall ist. TRIO Geschäftsführer Knut Drugowitsch fährt selbst seit 2 Jahren mit einem E-Auto und findet dies wesentlich angenehmer und problemloser als mit herkömmlichen Fahrzeugen. Unter anderem ist das Parken im Zentrum durch die zahlreichen Ladestationen so kein Problem mehr.

Auch die jüngere Generation stellt sich zunehmend auf öffentliche Verkehrsmittel ein – viele junge Menschen besitzen gar kein Auto, sondern mieten im Bedarfsfall eines. Das laufende Projekt der Wels Strom, bei dem in Wels seit Juli 3 Elektroautos zum E-Carsharing einladen, und das schon von 40 aktiven Teilnehmern genützt wird, bestätigt dies.

Eine weitere Frage bezog sich auf zusätzliche Probleme wie Verschmutzung, Schäden, leere Batterien etc., die ein gemeinsames Auto für eine Wohngemeinschaft potentiell bringen kann. Auch damit konnte unser Partner Wels Strom schon ausreichend Erfahrungen sammeln. Durch das Nutzungssystem, bei dem immer transparent zu sehen ist, wer zu welcher Zeit das Auto verwendet hat, können derartige Probleme immer klar zurückverfolgt werden. Zudem sind bei unserem Projekt in Vorchdorf die Zahl der Nutzer eingeschränkt, und sie kennen sich untereinander. Anfangs wird es auch für alle Wohnungsbesitzer eine Schulung geben, bei der solche Punkte angesprochen werden, um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Insgesamt wurde das Thema des E-Carsharings bei Wohnanlagen sehr positiv aufgenommen, was sich auch in der Berichterstattung erkennen lässt.

Eine Zusammenfassung über das Pilotprojekt gibt es hier.

Foto: Wels Strom Geschäftsführer Friedrich Pöttinger, Prokurist Lothar Müller und TRIO-Geschäftsführer Wolfgang Mairhofer (v. li. n. re.) setzen auf das E-Carsharing bei Wohnanlagen

 

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